Dienstag, 5. Juli 2016

Gut und Böse im Garten - Teil 3

Wenn man von einer "Wiese" spricht, denken Menschen an ebene Flächen, auf denen weiches hohes Gras wächst, durch das eine hübsche Frau mit einem Strohhut und einem leichten weißen Kleid hüpft.

Wenn man eine Wiese zwei Sommer lang nicht mäht, würde diese Frau nach zwei Meter schreiend versuchen, sich aus den Ranken und Dornen zu befreien. Allerdings nur, wenn sie nicht schon vorher über einen dreißig Zentimeter hohen, massiven, von Ameisen gebauten Erdhaufen gestolpert wäre und sich den Knöchel gebrochen hätte.

So eine Wiese ist nicht romantisch. Sie ist nicht für ein Picknick oder ein Federballspiel zu gebrauchen. Sie weist eine extrem hohe Artenvielfalt auf - ja! Für Menschen ist sie gesundheitsfeindlich und kaum passierbar.

An den schmalen Pfaden sieht man, dass die Rehe schlauer sind und sich auf genau definierten Routen bewegen und Brombeeren, Hagebutten, Schlehen und andere unbestimmten Stachel- oder Dornenträger meiden.

Damit die Wiese nicht total verbuscht, muss sie gemäht werden. Aber wieder drei oder vier mühevolle Nachmittage mit dem Freischneider verbringen? Dazu habe ich momentan weder Kraft noch Zeit.

Also wie bekommt man die Wiese in vertretbarer Zeit kurz? Einen netten Bauern fragen? Er würde es vermutlich mit schwerem Gerät mähen oder einfach Pflügen! Dann wären aber auch alle Büschen und jungen Bäume weg. Dazu hänge ich zu sehr an bestimmten Pflänzchen.

Die Antwort findet sich beim Geräteverleih. Ein 160-kg-Schlegelmäher auf dem groß und breit "Herkules" steht. Nach sechs Stunden und genauso viel Litern Super-Benzin, sind 30 Ar Dickicht nur noch Mulch. Zum Glück ist der Herkules laut und langsam genug, dass die größeren Tiere, wie Mäuse, Echsen und Schlangen flüchten können. Die Erdhaufen der Ameisen hatten aber keine Chance und wurden ebenfalls gemulcht.

Ich freue mich auf nächstes Jahr, wenn ich mir den Herkules wieder ausleihe und dem Bösen im Garten zeige wo es lang geht.

Donnerstag, 28. August 2014

Auslöser klemmt - Canon EOS 70d

Mitten im Urlaub bleibt der Auslöser meiner Canon EOS 70d plötzlich hängen, so als würde man die Taste nicht mehr loslassen. Es sind keine Fotos mehr möglich.

Sehr ärgerlich, ein Urlaub mit Fotos der ersten drei Tage :-(

Ich habe die Kamera eingeschickt und sie wurde zügig und kostenlos repariert (Gewährleistung).

Hatte noch jemand dieses Problem mit seine EOS 70d?

Donnerstag, 6. Februar 2014

Schärfe, Auflösung und Kontrast sowie Tiefenschärfe und Schärfentiefe

Foto-Begeisterte streiten gerne und klugscheißen noch lieber. Schärfentiefe und Tiefenschärfe sind hier ein beliebtes Feld für Auseinandersetzungen.
Etwas anders Verhält es sich mit den Begriffen Schärfe, Auflösung und Kontrast. Wenn man eine Kamera mit Wechselobjektiven hat und sich überlegt, ein neues Objektiv anzuschaffen ist die Schärfe sicherlich eines der allerwichtigsten Kriterien.
- Ich habe es versucht, aber ich kann nicht widerstehen, der folgende Seitenhieb muss sein: Anfänger, schauen hauptsächlich auf die Brennweite - ein großer Fehler - 
Was hat es nun mit der Schärfe auf sich und was ist das eigentlich? Ganz platt gesagt, ist ein Objektiv scharf, wenn es eine hohe Auflösung und einen hohen Kontrast bietet. Was bedeuten nun Auflösung und Kontrast? Die Auflösung kann man sich relativ gut vorstellen: Man stelle sich viele schwarze parallele Linien auf weißem Hintergrund vor, deren Abstand immer geringer wird. Die Auflösung kann man aus der Anzahl der Linien, die man durch das Objekt noch unterscheiden kann, ableiten.
Der Kontrast ist etwas weniger intuitiv: Ich würde ihn über die Menge des Graus zwischen den schwarzen Linien und dem weißen Hintergrund beschreiben. Wenn eine Linie einen deutlich sichtbaren grauen Hof hat, ist der Kontrast gering. Wenn die Linie sehr stark abgegrenzt sind und keinen sichtbaren Hof hat, ist der Kontrast hoch.
Leider haben die Worte Auflösung und besonders Kontrast sehr viele Bedeutungen die semantisch recht stark auseinander gehen (siehe Wikipedia), für die Schärfediskussion, sind die hier angegebenen Vorstellungen hilfreich.

Ganz wunderbar ist das in folgendem Artikel beschrieben, der hoffentlich niemals aus dem Netz verschwindet: http://www.sigma-foto.de/fotowelt/fototipps/fotowissen/technik/artikel/article/mtf-aufloesung-und-kontrast.html

Wer sich unsicher ist, ob er Tiefenschärfe oder Schärfentiefe sagen soll, sollte übrigens folgenden grandiosen Artikel "Im Rausch der Schärfentiefe" von Anatol Stefanowitsch lesen http://www.scilogs.de/sprachlog/im-rausch-der-sch-rfentiefe/

Ich selbst sage Schärfentiefe, obwohl ich Tiefenschärfe intuitiver finde und bin damit ein Opfer der Besserwisser geworden, die mich in jungen Jahren zu Schärfentiefe überredet hatten.


Freitag, 26. April 2013

Toshiba STOR.E ALU 2 mit 1,5 TB (für 89,-€)

Im Web kann man kaum etwas zur STOR.E ALU 2 mit 1,5 TB Kapazität lesen. Hier die ersten Eindrücke.

1,5 TB für 89,-€ klingt gut und USB 3.0 passt dazu. Mehr kann man der Verpackung nicht entnehmen.

Ich habe mich für die Variante ALU 2 in Silber entschieden. Sie sieht gut aus und man sieht nicht gleich jeden Fingerabdruck. Die Alu-Opferfläche ist lackiert und der Lack wirk robust. Die Verbindung erfolgt über ein ca. 50 cm langes schwarzes Kabel mit dem noch recht seltenen USB 3.0 Mikro-b-Stecker. Das Kabel ist ziemlich dick und steif und wirk eher robust als elegant.

Die Platte ist NTFS-formatiert. Maßnahme 1: Musik-Bibliothek kopieren. Dabei kann ich Schreibraten von 14-15 MB/sek beobachten. Das ist für meine Zwecke ok, aber nicht glänzend (theoretisch hätte dafür auch USB 2.0 gereicht). Auffällig ist, dass beim Massendatentransfer über USB3.0 die Verbindung in unregelmäßigen Zeitabständen getrennt wird und gleich wieder erstellt wird. Das sorgt für Schreibfehler und macht die USB3.0 zu einem Risiko. Einzelfehler oder Serienproblem?

Die Platte die leise aber nicht geräuschlos und wird auch nicht besonders warm. Für meinen Einsatzweck ist die STORE.E 1,5 TB geeignet: Micro-NAS am Router über USB2.0.

Fazit: Selbst bei dem geringen Preis sorgen die geringe Geschwindigkeit und vor allem das USB3.0-Problem  für Abwertungen. Ich würde die HDD nicht noch einmal kaufen.

Sonntag, 13. Januar 2013

Bei unserem Epson BX535WD Tintendrucker war Blau eingetrocknet. Die Ausdrucke erschienen ohne Blau. Im Web liest man viele Berichte über komplizierte Reparaturverfahren und verfallene Garantie...

Hier ein einfaches 5-Minuten-Reparaturverfahren, das sofort funktioniert hat:

1. Patronentausch aktivieren und die Blaue Patrone aus dem Drucker entfernen (Vorsicht! Nicht kleckern!)
2. Mit einer Spritze oder Pipette einen kleinen Tropfen Isopropanol auf das Ventil für die Farbe geben im Drucker geben. Es ist das Ventil gemeint, auf dem die Patrone sitzen würde.
3. Ein Dokument mit einer großen Blauen (man nimmt die Farbe Cyan #00ffff) Fläche erstellen (z.B. mit LibreOffice Draw)
4. Ausdrucken in höchster Qualitätsstufe

Das Isopropanol löst die Farbe auf und macht die Düsen wieder frei. Durch die große Farbmenge wird es aus dem System herausgespült.

Wer keine Spritze/Pipette oder Isopropanol zuhause hat, sollte beides ohne Probleme in der Apotheke bekommen.

Viel Erfolg.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Protokoll meiner Mandel-OP

Die komplette Entfernung der Mandeln (Tonsillektomie) soll bei Erwachsenen nicht leicht zu ertragen seien. Mit entsprechendem Respekt sah ich in der Operation entgegen. Die möglichen Nebenwirkungen sind weitreichend. Es kann passieren, dass sich die Stimme verändert, was bei mir (nach einigen Tagen) nicht mehr der Fall war. Es kann auch auftreten, dass Nahrung dem Schlucken in die Nase gelangt. Auch hier hatte ich nie Probleme.

Nach der Operation hatte ich eine starke Schwellung, die mit Kortison behandelt wurden. Ich musst mich mehrfach erbrechen - scheinbar hatte ich die Narkose nicht vertragen. Nach den ersten zwei Tagen nach der OP machte sich Optimismus bemerkbar. Die Schmerzen waren gut zu ertragen. Leider wurde es dann schlimmer und Schluckbeschwerden und Scherzen nahmen zu. Zum Glück halfen die Schmerzmittel auch gegen die stärker werdenden Schmerzen. Die Schluckbeschwerden und der trockene Mund in der Nacht waren sehr belastend. Am fünften Tag durfte ich das Krankenhaus verlassen und nach Hause.

Am neunten Tag bekam ich eine Nachblutung und musste als Notfall wieder ins Krankenhaus und zwei Tage dort bleiben. Anschließend ging es bergauf. Noch schwach und matt lassen die Schmerzen nach und die Menge der Schmerzmittel kann reduziert werden.




Die Grafik zeigt für jeden Tag nach der Operation den Schmerzwert. Der ergibt sich als Summe des Schmerzempfindens und den genommenen Schmerzmitteln. Z.B. ergeben drei Voltaren und ein Schmerzempfinden von 4 den Schmerzwert von 7.  Die Schmerzen gebe ich in den üblichen Werten zwischen 0 (keine Schmerzen) und 10 (unerträglich Schmerzen) an.





Tag 0

8:30 Uhr Operation.

In der Universitäts-HNO-Klinik in Mannheim entfernt mir Prof. Dr. Hörmann die Mandeln (Tonsillektomie mit Dissektionstechnik). Dabei wird das Gaumensegel und der Zugengrund gestrafft (Thermokoagulation).

Nasenatmung nicht möglich. Ich kann durch die Nase zwar einatmen aber nicht ausatmen. Starke Schwellung im Rachen, das Zäpfen ist riesig. Ich bekomme Kortison gegen die Schwellungen. Eiskrawatten helfen und sind angenehm.

Vermutlich habe ich die Narkose nicht vertragen: Ich habe mich mehrfach übergeben und habe "altes Blut" erbrochen, das ich während der OP verschluckt habe.

Essen bekomme ich keins, habe aber auch keinen Hunger. Sprechen ist nur schwer möglich.

Medikamente
  • Zwei Infusionen Kortison
  • Zwei Infusionen  Basocef 1g (Antibiotikum) 
  • 3x Voltaren dispers (Schmerzmittel)
  • Pantozol (Magenschoner)

Tag 1

Weniger Schmerzen (2-3), immer noch starke Schwellung. Gegen abend ist Nasenatmung teilweise möglich. Das Zäpfen ist immer noch riesig, soweit ich es im Badspiegel erkennen kann.

Rosige Hautfarbe und dauerndes Wärmegefühl durch Kortison

Sprechen geht etwas leichter. Ich versuche nicht zu sprechen.

Zu den Malzeiten Grießbrei, Suppe und Schokopudding. Zwischendurch Milcheis.

Medikamente
  • Zwei Infusionen Antibiotikum
  • 3x Voltaren dispers (Schmerzmittel)
  • Pantozol (Magenschoner)

Tag 2

Schlecht geschlafen, trockener Mund und Schmerzen (5) und Schluckbeschwerden.

Grießbrei zum Frühstück und die ersten beiden Stücke Brot mit Butter.

Plus Milcheis. Nach dem Frühstück sind die Schmerzen besser (3). Es fällt mir schwer 2-3 l am Tag zu trinken.

Untersuchung: Die Wunden sehen gut aus. Weiterhin geschwollen, kein weiteres Kortison notwendig.

Ich habe geduscht (ohne den Kopf oder die Haare zu waschen).

Suppe und Spaghetti mit Pesto und Tomantenwürfeln.

Ich bin etwas durch die Klinik gelaufen. Die Schmerzen sind gut erträglich.

Medikamente
  • Zwei Infusionen Antibiotikum 
  • 3x Voltaren dispers 
  • Pantozol
  • 20 Tropfen Novalgin (Schmerzmittel) in der Nacht

Tag 3

Schlecht geschlafen, trockener Mund und Schmerzen, die in die Ohren ausstrahlen (6) und Schluckbeschwerden.

Frühstück (Brei, Apfelmus und hartes Weißbrot) war anstrengend. Schlucken und sprechen fällt mir sehr schwer.

Untersuchung: Alles im Plan.

Mittag: Tomatensuppe, Rührei mit Kartoffelpüree und Spinat. Lecker. Schmerzen nach dem Essen stärker, aber durch Voltaren gut kompensiert.

Visite vom Chef: Sieht gut aus. Ich werde mit dem langfristigen Erfolg zufrieden sein.

Kopfschmerzen. Früh, gegen 20:00 Uhr eingeschlafen. Um 01:30 aufgewacht unt nach Novalgin gefragt.

Medikamente
  •  Zwei Infusionen Antibiotikum
  • 3x Voltaren dispers 
  • Pantozol
  • 20 Tropfen Novalgin (Schmerzmittel) in der Nacht

Tag 4

Besser geschlafen. Trockener Mund. Schmerzen, die in die Ohren ausstrahlen (3) und Schluckbewerden. Keine Kopfschmerzen mehr. Fühle mich aber sehr matt.

Frühstück (hartes Weißbrot) war anstrengend. Schlucken und sprechen fällt mir sehr schwer.

Ich war duschen und Haare waschen.

Untersuchung: Alles ok. Ich darf morgen nach Hause.

Mittag: Kalte Spargelcremesuppe (nicht genießbar), Milchreis mit ehemals heißen Sauerkirschen (die habe ich zum Großteil weggelassen).

Medikamente
  • Zwei Tabletten Cefuroxim (Antibiotikum) 
  • 3x Voltaren dispers 
  • Pantozol
  • 2x 20 Tropfen Novalgin in der Nacht

Tag 5

Schlecht geschlafen. Trockener Mund. Schmerzen, die in die Ohren ausstrahlen (3) und Schluckbewerden. Wieder Kopfschmerzen mehr. Fühle mich sehr matt.

Schmerzmittel helfen.
Erneute Untersuchung. Ich darf nach Hause!

Mittag zuhause: Labbertoast, Frischkäse, Pasta und natürlich Eis.

Geschlafen und ein Toast gegessen. Schlucken ist immer noch schwer und ohne Flüssigkeit ist es nicht möglich.

Jetzt ist es 23:20 und die dritte Voltaren lässt erst jetzt in der Wirkung nach. Ich habe sie gegen 19:00 Uhr genommen. Laut Packungsbeilage darf man nur drei nehmen. Schade, sie wirken perfekt. Das Novalgin wirkt nicht so gut. Freue mich auf eine ruhige Nacht.

Medikamente
  • Zwei Tabletten Cefuroxim (Antibiotikum) 
  • 3x Voltaren dispers 
  • Pantozol
  • 2x 20 Tropfen Novalgin in der Nacht

Tag 6

Schlecht geschlafen. Trockener Mund. Schmerzen, die in die Ohren ausstrahlen (4) und starke Schluckbewerden.

Heute habe ich festgestellt, dass die Schnittflächen vernäht sind.

Erste weiße Beläge lösen sich. Aber nur spärlich.

Im Spiegel sieht man, dass aus das Zäpfchen mit weißem Belag überzogen und immer noch geschwollen ist.

Die Schmerzen waren heute ziemlich stark (5). Essen ist fast unmöglich. Schlucken geht nur bei Flüssigkeit gut. Anderes bleibt sehr oft im Hals stecken und muss heruntergespült werden.

Medikamente
  • 2x Antibiotikum 
  • 3x Voltaren dispers 
  • Pantozol
  • 3x 20 Tropfen Novalgin in der Nacht

Tag 7

Wieder schlecht geschlafen. Vier Mal Novalgin genommen. Starke Schmerzen, die in die Ohren ausstrahlen (5) und starke Schluckbeschwerden.

Es geht besser am späten Nachmittag und Abend.

Die Schmerzen waren heute noch stärker als gestern. Ich war froh, als ich das zweite Voltaren genommen hatte.

Essen ist fast unmöglich. Schlucken geht nur bei Flüssigkeit gut.

Lautes Knacken in den Ohren beim Kauen.

Medikamente
  • 2x Antibiotikum 
  • 3x Voltaren dispers 
  • Pantozol
  • 4x 20 Tropfen Novalgin in der Nacht

Tag 8

Sehr schlimme Nacht. Starke Schmerzen, die in die Ohren ausstrahlen (6-7) und starke Schluckbeschwerden. In der Nacht vier mal aufgewacht und 20 Tropfen Novalin genommen.

Wahrscheinlich zu viel gesprochen? Spreche heute kein Wort

Medikamente
  • 2x Antibiotikum 
  • 3x Voltaren dispers 
  • Pantozol
  • 2x 20 Tropfen Novalgin in der Nacht

Tag 9

Die Nacht war etwas besser aber nicht viel. Der trockene Mund verursacht starke Schmerzen (5). 2x 20 Tropfen Novalin haben gereicht.

Um 22:00 Uhr merke ich, dass ich Blut schlucke. Ich habe eine Nachblutung. Wir fahren fahren sofort ins Krankenhaus. Eiswürfel auf den Hals.

Ich werde gleich untersucht. Die Blutung hat aufgehört. Mein Kreislauf bricht zusammen. Ich muss zwei Tage bleiben und nüchtern bleiben, falls man operieren muss.

Medikamente
  • 2x Antibiotikum 
  • 3x Voltaren dispers 
  • Pantozol
  • 20 Tropfen Novalgin in der Nacht
  • Ein Infusion Paracetamol (Schmerzmittel)

Tag 10

Sehr wenig geschlafen. Trockener Mund. Schmerzen waren erträglich (3)

Visite: Blutbild ok. Noch einmal Blut abgenommen. Sonst auch ok - keine Operation notwendig. Ich darf essen: Reis mit Rinderfrikassee ließ sich sehr gut essen.

Ich bin wieder im Krankenhaus aber mir geht's gut. Kaum Schmerzen (1). Es ist jetzt 16:30 und ich nehme die zweite Voltaren erst jetzt.

Abendessen ging gut. Viel weniger Schluckbeschwerden.

Gegen 22:00 Uhr die dritte Voltaren genommen. Keine weiteren Schmerzmittel notwendig!

Ich bekomme ein neues Medikament: Cyklokapron (Wirkstoff Tranexamsäure) zur Erhöhung der Blutgerinnung (Fibrinolyse-Hemmer)

Medikamente
  • 2x Antibiotikum 
  • 3x Voltaren dispers 
  • Pantozol
  • 3x Cyklokapron (zur Erhöhung der Blutgerinnung)

Tag 11

Gut geschlafen! Allerdings wegen trockenem Mund in den frühen Morgenstunden mehrmals aufgewacht.

Frühstück. Drei Stücke Weißbrot, ohne Schmerzen gegessen. Noch kein Voltaren genommen!

Visite: Sieht gut aus. Keine weiteren Blutungsstellen erkannt.

Um 10:00 Uhr geht's nach Hause.

Erste Voltaren um 13:30 (zum Mittag genommen). Es fällt auf, dass Voltaren benebelt.

Weiße Beläge haben kaum abgenommen. Allerdings sind die HF-Stellen am Gaumen verheilt
Die Fäden sind noch da.

Nachmittags geschlafen. Sehr erholsam. Anschließend Eis von der Eisdiele. Das Paradies!

Tagsüber etwas matt.

Abendessen: Ältere Gummibrötchen lassen sich besser essen als trockenes Toastbrot.

Vor dem Schlagengehen nehme ich die zweite Voltaren. Ich bin gespannt auf die Nacht!

Medikamente
  • 2x Antibiotikum 
  • 2x Voltaren dispers 
  • Pantozol
  • 3x Cyklokapron

Tag 12

Wieder recht gut geschlafen, aber sehr wenig. Nur bis 5:10 Uhr und dann wegen trockenem Mund aufgewacht und die erste Voltaren genommen. Anschließend wach gelegen und noch etwas gedöst.

Grießbrei zum Frühstück und ein Croissant.

Beim Arzt und in der Apotheke gewesen. Sieht alles "unauffällig" aus.

Ich wurde daran erinnert 2-3 l am Tag zu trinken und mich nicht anzustrengen.

Medikamente
  • 2x Voltaren dispers 
  • Pantozol
  • 3x Cyklokapron

Tag 13


Sehr wenig geschlafen (von 1:00 bis 7:00). Weniger Schmerzen wegen trockenem Mund.

Essen geht besser. Allerdings wieder mehr Schmerzen. Ich komme mit zwei Voltaren nicht aus und brauche wieder drei. Die Beläge nehmen langsam aber sichtbar ab. Fühle mich immer noch sehr matt. Tagsüber 2-3 h am Stück geschlafen.
Heuschnupfen geht los. Ich nehme eine Tablette Cetirizin (Histaminblocker).
Mir fällt auf, dass ich unangenehm viel Speichel im Mund habe.

Ich habe sehr hohen Blutdruck 180 zu 100 und finde kleine gelbliche Hämatome an meinen Armen. Ich setze das Cyclokapron ab: Lieber eine Blutung als eine Embolie.

Medikamente
  • 3x Voltaren dispers 
  • Pantozol
  • 1x Cyklokapron
  • 1x Cetirizin (gegen Heuschnupfen)

Tag 14

Das erste Mal recht gut geschlafen. Von 23:00 bis fast 7:00 Uhr. Fühle mich gut, muss aber gleiche eine Voltaren nehmen. Langsam fühle ich mich wie ein Drogensüchtiger.

Blutdruck besser: Liegt wieder bei 120 zu 80.

Um 11:10 Uhr musste ich zum Arzt. Über eine Stunde musste ich warten. Nach zwei-minütiger Untersuchung: Alles ok.

Medikamente
  • 3x Voltaren dispers 
  • Pantozol

Tag 15

Wieder recht gut geschlafen. Immer noch trockener Mund, aber nicht mehr so schlimm.
Schmerzen gut erträglich (2). Hauptsächlich in den Ohren. Schlucken ist immer noch schwierig und ohne Wasser fast unmöglich.
Novalin hilft nicht so gut wie Voltaren und scheint etwas müde zu machen. Benebelt ähnlich wenig wie Voltaren.
Die weißen Belege sind sichtbar weniger geworden. Es hat sich fast bis auf die Hälfte reduziert. Die Fäden sind noch da.
Übelkeit und Speichel im Mund immer noch vorhanden. Scheint aber leicht abzunehmen.
Nach dem Mittagessen wieder 3-4h geschlafen. Ich habe nicht geschnarcht, obwohl ich auf dem Rücken gelegen habe.
Kleinen Spaziergang im Ort gemacht. Sprechen geht mittlerweile wieder sehr gut, aber nach einigen Minuten erinnert ein Druck im Hals, dass ich mich zurückhalten sollte.

Medikamente
  • 2x 20 Tropfen Novalin 
  • Pantozol

Tag 16

Ohne Schmerzmittel den Tag geschafft. Übelkeit hält an.


Tag 17

Übelkeit nimmt ab. Mehr leichte Arbeit im Haushalt gemacht.


Tag 18

Übelkeit fast nicht mehr wahrnehmbar.


Tag 19

Geht mir besser. Keine Schmerzen mehr. Allein Schlucken ist noch schwer und der trockene Mund am Morgen stört.

Tag 20

Heute hatte ich wieder einen Termin beim Arzt. Ich habe noch sichtbare Belege und die Fäden sind auch noch da. 

Ich soll mich schonen, konnte aber klar machen, dass ich wieder arbeiten muss.

Samstag, 21. April 2012

Die gute alte Zeit - Das Matriarchat

Irgendwann zwischen der Zeit als wir noch auf Bäumen lebten und dem Beginn des Altertums lebte die Menschheit in einer Welt die von Frauen regiert wurde. Sie hatten das Zepter in der Hand. Denn schon damals hatten sie den höheren IQ als die Männer.
Dann kam eine Zeit in der die Frauen feststellten, dass es eigentlich keine dumme Idee wäre, die Welt aus der zweiten Reihe zu lenken. Der eine oder andere ansehnliche Mann wurde zum Häuptling gemacht und seine Frau genoss weiterhin das Ansehen der Firstlady, hatte aber nicht mehr die Arbeit mit der operativen Verwaltung der Stammesangelegenheiten. Heute würde man vielleicht sagen, dass sie vom Vorstand in den Aufsichtsrat gewechselt ist. Der neue Häuptling hat das getan, was er für richtig hielt. Allerdings hat er höchst selten eine Entscheidung gefällt, die seine Frau für falsch hielt.
Mit dieser Regierungsform ging es dann durch die Jahrhunderte. Bis die Frauen vergaßen, dass sie eigentlich die gesamte Zeit die Welt regiert hatten. Das war der Beginn der Emanzipation.