Dienstag, 4. Januar 2011

Warum der Feind meines Feindes mein Freund ist

Ein interessanter Artikel (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,737476,00.html) beschreibt, wie sich Gruppen verhalten.

Wenn man annimmt das eine positive Zahl Freundschaft und eine negative Zahl Feinschaft bedeutet und weiterhin annimmt, dass eine große Zahl für eine stark aus geprägt Freundschaft oder Feindschaft steht und eine kleine Zahl für weniger starke Gefühle, so kann man die Beziehungen in einer Gruppe als Matrix darstellen:

          Paul Anna Peter
Paul      -       10     5
Anna   -8       -      15
Peter    2       10     -

Paul mag Peter und Anna, aber Anna fühlt er sich näher als Peter. Anna hingegen haßt Paul, fühlt sich aber sehr stark zu Peter hingezogen. Peter findet Paul ganz nett und fühlt sich Anna sehr nahe.

Wie entwickelt sich die Gruppe, in der Anna und Peter sich gegenseitig sehr nett finden, aber Anna Paul haßt. Hat Paul aufgrund Peters leichtem Wohlwollen eine Chance in der Gruppe?

Da reale Gruppen einer mehr oder weniger starken Fluktuation ausgesetzt sind, wäre eine spannende Erweiterung der Fluktuationsaspekt: Wie verhält sich ein Modell, wenn die Mitglieder die Gruppe verlassen, die viele Feinde und wenig Freunde haben? Wie verhält sich das Modell, wenn zufällige Mitglieder die Gruppe verlassen? Was geschieht wenn neue anfänglich neutrale Mitglieder zu der Gruppe hinzustoßen oder was passiert, wenn die neuen Mitglieder anfänglich gar nicht neutral sind?

Bleibt abzwarten, wie sich dieses erstaunliche Modell weiterentwickelt.

Montag, 3. Januar 2011

Der reichste Mensch der Welt

Hier geht es nicht darum, wer der reichste Mensch der Welt ist, sondern wie man zum reichsten Menschen der Welt werden kann. Dazu braucht man eine Idee für Produkt, mit folgenden Eigenschaften: Jeder möchte das Produkt haben (weil es beispielsweise besser oder billiger ist als ein bestehendes Produkt), das Produkt ist einfach herstellbar und es ist nicht kopierbar. Weiterhin muss das Produkt legal sein und darf nicht gegen die ethischen Grundsätze verstoßen

Stellen wir uns vor, dass sie eine Batterie erfunden hätten, mit der ein Auto 5000 km weit fahren könnte und die 100 Euro kostet. Wenn sie solche Batterien einfach und ungiftig herstellen könnten und sie nicht kopierbar wären, würden sie sehr schnell zum reichsten Menschen der Welt werden.

Interessant wird es, wenn man von hier aus weiter nachdenkt und sich überlegt, was eine solche Idee für unsere Welt und Gesellschaft bedeutet, welche Veränderungen sich ergeben und welche Gefühle in uns aufsteigen, wenn wir über Konsequenzen nachdenken.

So eine Idee kann jederzeit entstehen.




Montag, 8. November 2010

WLAN funktioniert unter Windows 7 nicht

Es gibt diverse Threads in unterschiedlichen Foren zu diesem Thema. Allerdings habe ich keine brauchbare Lösung gefunden, die hier beschriebene Lösung, hat bei mir zum Erfolg geführt (nach der zweiten WLAN-Karte).

Symptome

  • Ein neuer WLAN-Adapter wurde unter Windows 7 installiert (PCI-Karte oder USB-Stick)
  • Die Hardware funktioniert (Lampen blinken)
  • Windows hat den Treiber installiert und aktiviert (ohne Fehler)
  • Im "Netzwerk- und Freigabecenter" unter "Adaptereinstellungen ändern" ist die Drahtlosverbindung inaktiv, obwohl der Treiber aktiv ist und lässt sich auch nicht aktivieren
  • Die automatische Problembehebung berichtet einen Fehler mit dem Treiber


Ursache
Notwendige Dienste laufen nicht

Lösung

  • In der Computerverwaltung (in Startmenü, Rechtsklick auf Computer und im Kontextmenü "Verwalten") die Dienste einschalten. Dazu Dienst und Anwendungen expandieren und Dienste auswählen.
  • Bei waren folgende wichtigen Dienste ausgeschaltet:
    1. "Verbindungsschicht-Topologieerkennungs-Zuordnungsprogramm" (was für ein Wort!)
    2. "Automatische WLAN-Konfiguration"
  • Rechtsklick auf den Dienst und Starten (und unter Eigenschaften automatischen Start einstellen)
  • Alternativ kann man die Dienste auch mit den Programm "MSCONFIG" aktivieren.

Meiner Ansicht nach ist es ein Bug in Windows 7, dass die Dienste nicht automatisch gestartet werden, wenn der WLAN-Karten-Treiber installiert wird.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Unterschiede der private und gesetzliche Krankenversicherung


Seit einigen Jahren bin ich privat krankenversichert und war mir nicht sicher ob die Entscheidung richtig war. Als Single war es auf jeden Fall die bessere Entscheidung, da es für mich deutlich günstiger war. Verheiratet ist es auch noch günstiger. Wenn Kinder kommen, wird es vermutlich teurer und im Alter wird es preislich unvorhersehbar.

Über die Kostenseite kann man sich lange Gedanken machen und muss dabei im Auge behalten, dass es viele Bewegung im Gesundheitssektor gibt und sich in den nächsten 30 Jahren einiges ändern wird. Also zerbreche ich mir jetzt nicht den Kopf über 2040.

Nach einem schweren Unfall (Polytrauma, 6 Monate krank) vor über 10 Jahren habe ich mich als Kassenpatient optimal behandelt gefühlt. Daher war ich skeptisch, ob die private Versorgung wirklich so viel besser ist.


Nun hat sich im Kleinen gezeigt, dass es erheblich Unterschiede gibt: Ich hatte Karies unter einer Teilkrone und es kam zur Wurzelbehandlung, die durch die gute Leistung des Arztes trotz schwieriger Bedingungen erfolgreich war. Nach 10 Monaten habe ich mit meinem Zahlarzt über den Vorgang gesprochen und er nannte mir folgende wichtige Punkte:

- bei den Kassenmöglichkeiten einer Wurzelbehandlung kommt man auf eine Überlebenschance von ca. 65% für einen Zahn

- mit den privaten Zusatzmöglichkeiten, kommt man auf ca. 95%

- bei mir waren die Wurzelkanäle sehr verwunden und mein Arzt hat sehr lange daran gearbeitet sie zu präparieren. Als Kassenpatient führt ein stark verwundener Wurzelkanal dazu, dass der Zahl gezogen wird.

- die Behandlung mit einer Abdeckung aus Gummifolie, die Kontaminationen der Behandlungsstelle reduziert, wird bei Kassenpatienten nicht angewendet. Allein diese Maßnahme soll 20 Prozentpunkt auf den Gesamterfolg bringen.



Hier habe ich das erste Mal deutlich gespürt, dass die PKV ein Vorteil war.

Warum gibt es in Deutschland eine Zweiklassenmedizin? Warum sind Medikamenten und medizinische Geräte in Deutschland so unsagbar teuer? Und wofür gibt es so unglaublich viele Krankenkassen?

Dienstag, 4. Mai 2010

Geldvernichter MLP - Internetmarketing

Ich scheine nicht der einzige zu sein, der sich im Web beschwert, dass MLP sein Geld vernichtet.

Unter http://www.dooyoo.de/finanzberatung/mlp/Testberichte/ stehen einige Berichte. Zwischenzeitlich auch viele positive die eigentlich nichts außer dem netten Berater loben. Vermutlich sind sie von den Beratern selbst verfasst, da kein Wort zur Leistung gefallen ist.

Auch unter http://www.testberichte.de/test/produkt_tests_mlp_finanzdienstleistung_ueberregionale_allfinanzvermittler_p52090.html steht einiges an negativer Kritik.

Jetzt müssen sich noch ein paar Menschen zusammentun, um gegen MLP aufzurüsten und eine Klage einzureichen. Ich sammele weiter Information.

Platzfresser und Virenscanner-Bremse - bremst weiter

Leider erstellt das System die jpg-Dateien selbstständig immer wieder, obwohl ich den Media-Player nicht aufrufe. Vielleicht gibt es einen Dienst der dies tut. Windows Media Center - Empfängerdienst und Planerdienst sind bei mir deaktiviert.

Ich deaktiviere zusätzlich den Windows Media Player -Freigabedienst. Vielleicht hilft das.